Chaos, Zickenkrieg und Stimmungsschwankungen

Rund um das Thema Pubertät wurde in der jüngsten Sitzung des SEND-Schreibworkshops gedacht, geschrieben und gedichtet.
Warum ist diese Lebensphase eigentlich eine Zeit, die Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen in Angst und Schrecken versetzen kann? Welche Rolle spielen die inneren und äußeren Veränderungen, aber auch die Vorurteile und Erwartungen die von Eltern, Lehrern, Freunden und Verwandten an die Betroffenen heran getragen werden? Wie beeinflussen diese Erwartungen das eigene Verhalten?

Antworten auf solche und ähnliche Fragen sind nicht immer für die Öffentlichkeit bestimmt, denn die Pubertät ist auch eine Phase wohl gehüteter Geheimnisse. Dennoch macht es Spaß, sich schriftlich mit dem Thema zu befassen und eigene Erfahrungen in Texten zu verarbeiten, die so verfremdet werden können, dass Peinlichkeit nicht aufkommt. Das ist schwierig und eindeutig eine Aufgabe für Fortgeschrittene. Pubertätstexte gibt daher heute nicht zu lesen, die Gruppe wollte lieber noch ein wenig im Stillen am Aufbau von Schlüsselszenen, Plots und Verfremdungen feilen.

Zu lesen gibt es statt dessen Beiträge, die in Vorbereitung unseres MAZ-Projektes entstanden sind und demnächst in dieser Zeitung einem größeren Publikum vorgestellt werden.

Junge Menschen zwischen 11 und 15 Jahren, die gerne zu der Gruppe stoßen möchten, sind herzlich eingeladen. Wir treffen uns wieder am Freitag, 11. Mai, 16.30 Uhr, in der Wilhelmstraße 4. Neuzugänge werden um Anmeldung gebeten: 03322 - 25 49 15 oder jmichaudpr@aol.com.